Veranstaltungskalender

Türen auf - Kinder und Jugendliche zeigen, warum offene Räume wichitg sind

Offene Kinder- und Jugendarbeit schafft Räume, in denen junge Menschen sich frei entfalten, ausprobieren und mitgestalten können. Sie ist ein Ort der Begegnung, der Vielfalt und der Teilhabe – unabhängig von Herkunft, Religion, sozialem oder schulischem Hintergrund, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung sowie mit oder ohne Beeinträchtigung. Hier erleben Kinder und Jugendliche Wertschätzung, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte zu lösen und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten. Offene Angebote fördern Kreativität, stärken das Selbstbewusstsein und bieten Unterstützung in herausfordernden Lebenslagen. Gerade in einer Zeit, in der junge Menschen mit vielfältigen gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen konfrontiert sind, leistet die Offene Kinder- und Jugendarbeit einen unverzichtbaren Beitrag zu einer solidarischen, inklusiven und zukunftsfähigen Gesellschaft. 
Trotz ihrer großen Bedeutung bleibt die Wirkung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit jedoch häufig unsichtbar. Viele ihrer Erfolge lassen sich nicht in Zahlen allein ausdrücken und werden deshalb in der öffentlichen Wahrnehmung und politischen Debatte oft unterschätzt. Die Folgen sind eine mangelnde Priorisierung und strukturelle Unterfinanzierung. Genau hier möchten wir mit einer mobilen Ausstellung ansetzen. Sie zeigt aus Sicht der Besuchenden, was die jeweilige Jugendeinrichtung für sie bedeutet. 

Kultus5

Tage der offenen Türen

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Eine Woche, 13 Einrichtungen – und unzählige Begegnungen, Gespräche und Geschichten.

Vom 14. bis 21. Juni öffneten 13 unserer Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ihre Türen und gaben Einblicke in das, was ihre Arbeit jeden Tag ausmacht. Besucher*innen, Eltern, Nachbar*innen und Interessierte nutzten die Gelegenheit, die Einrichtungen kennenzulernen, mit jungen Menschen und Fachkräften ins Gespräch zu kommen und die besondere Atmosphäre dieser Orte zu erleben. Auch viele regionale Politiker*innen waren zu Gast und konnten sich einen Einblick in die wertvolle Arbeit der OKJA erhalten.

Dabei wurde deutlich, welchen unschätzbaren Wert die Offene Kinder- und Jugendarbeit für junge Menschen und unsere Gesellschaft hat. Unsere Einrichtungen sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche willkommen sind, so wie sie sind. Orte ohne Leistungsdruck, an denen nicht Noten oder Erwartungen zählen, sondern Begegnung, Vertrauen, Mitbestimmung und Gemeinschaft.

Gerade in einer Zeit, die von Unsicherheiten, Krisen und großen gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, brauchen junge Menschen verlässliche Räume. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit bietet genau das: Orte zum Ankommen, Durchatmen und Gehörtwerden. Hier können junge Menschen ihre Stärken entdecken, Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und ihren Platz in der Gemeinschaft finden.

Die Woche der Offenen Türen hat eindrucksvoll gezeigt, dass Offene Kinder- und Jugendarbeit „offen für alle“ bedeutet. Herkunft, finanzielle Möglichkeiten oder persönliche Voraussetzungen spielen keine Rolle. Die Angebote sind niedrigschwellig, möglichst kostenfrei und bewusst nicht-kommerziell. Hier darf man einfach da sein, dazugehören und Gemeinschaft erleben.

Besonders sichtbar wurde in dieser Woche auch:  Beziehung macht den Unterschied. Wo Vertrauen wächst, entstehen Räume für Entwicklung, Beteiligung und gelebte Demokratie. Hier lernen junge Menschen, Konflikte zu lösen, Vielfalt zu akzeptieren und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Wir danken allen Besucher*innen, die diese Aktionswoche mit Leben gefüllt haben, allen, die ihre Erfahrungen und Eindrücke geteilt haben, und vor allem den jungen Menschen und Mitarbeitenden, die unsere Einrichtungen jeden Tag zu dem machen, was sie sind.

Die Woche der Offenen Türen ist vorbei – die Wirkung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bleibt. Tag für Tag.