Auch in den Osterferien findet in vielen unserer Einrichtungen wieder ein buntes Ferienprogramm statt. Ich bin in die Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) St. Matthäus in Düsseldorf-Hellerhof gefahren, um mir das Ganze mal aus der Nähe anzugucken. 16 Kinder ab der Grundschule bis 12 Jahre spielen, zocken, lachen und rennen durch die Einrichtung. Von 9 bis 16 Uhr findet hier in der zweiten Ferienhälfte ein vielseitiges Programm statt. „In der ersten Woche hatten wir für alle offen, damit auch die älteren Jugendlichen in den Ferien kommen können“ erklärt Christoph Meiser, der die Einrichtung leitet. Langweilig kann es hier nicht werden. Freies Spielen in den Räumlichkeiten oder auf dem Außengelände der JFE mit Kicker, Tanzen, Malangeboten, Basketballkorb oder diversen Dingen, die sich die Besuchenden ausleihen könne, wie Bälle, Spiele oder eine Boombox. Auch Minecraft oder FIFA kann gezockt werden, aber dafür gibt es ein begrenztes Zeitkontingent. Und wer mal Ruhe braucht, kann sich sogar einen ganzen Raum „ausleihen“ und sich allein oder mit Freund*innen zurückziehen. In so einem Raum treffe ich eine Gruppe Mädchen, von denen einige fast täglich in der JFE sind, andere heute zum ersten Mal. Alle haben sich auf Anhieb gut verstanden und spielen und quatschen jetzt auf der riesigen Kissenlandschaft.
Wer eine Erlaubnis der Eltern hat, darf in Dreiergruppen auch mal etwas weiter weg, bis zur Ponyweide laufen oder in den Supermarkt gehen. „Wir müssen vorher zeigen, dass wir genug Geld haben und hinterher den Kassenbon mitbringen“, erklärt mir einer der Jungen, die gerade mit Joghurt und Croissants aus dem Aldi zurückkommen. Zum Mittag gibt es heute Ofengemüse und wer Lust hat, kann beim Kochen helfen. Zwei Ausflüge werden auch angeboten, es geht in die Kunstsammlung zu einem Workshop „Bilder lernen laufen“ und zum Okidoki, einem großen Indoorspielplatz.
Nach vier Tagen sind die Düsselferien vorbei, aber nach dem Wochenende geht es in der JFE mit dem normalen Programm weiter.