Radikalisierung ist ein Symptom

11.05.26, 10:08
  • OKJA
Julia Schmitz

In einer Zeit von zunehmender Radikalisierung junger Menschen, ist die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ein zentrales Handlungsfeld in der Prävention von Radikalisierung und Extremismus.
Durch niederschwellige, lebensweltorientierte und vor allem auch kontinuierliche Angebote kann sie junge Menschen über die Schule hinaus erreichen. 
Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein Ort der Vielfalt, an dem menschenfeindliche und antidemokratische Einstellungen reflektiert und bearbeitet werden können. 

Daher schließt sich die Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH mit ihren 15 offenen Kinder und Jugendeinrichtungen in Düsseldorf und dem Rhein-Kreis-Neuss der neuen Positionierung „Radikalisierung ist ein Symptom – fehlende Teilhabe die Ursache“ der Landesarbeitsgemeinschaft Kath. OKJA NRW e.V. an.
Sie beschreibt die aktuelle Situation junger Menschen, macht die besondere Rolle und Wirkung der OKJA sichtbar. Sie benennt in den Forderungen deutlich, was OKJA braucht, damit sie auch künftig durch ihre Arbeit junge Menschen stärken kann - ganz nach dem Motto: "Wer mitgestalten kann, erlebt sich als selbstwirksam. Wer Demokratie erlebt, schützt sie."

Radikalisierung ist ein Symptom – fehlende Teilhabe die Ursache