Rahmenbedingungen im Offenen Ganztag

08.07.26, 08:36
Julia Schmitz
2026_07_08_Austausch_OGS

Auf Einladung der Träger aus dem Bündnis Katholischer Träger der (offenen) Ganztagsbildung im Erzbistum Köln besuchten Christian Eberhard und Pia Hegener aus dem Ministerium für Schule und Bildung NRW die Albert-Schweitzer-Schule in Neuss, um sich mit Vertreter*innen der Praxis über die Zukunft des Offenen Ganztags auszutauschen.

Für die Katholische Jugendagentur (KJA) Düsseldorf nahmen Irina Adams (2.v.l. Fachbereichsleitung Jugendhilfe und Schule) und Sabrina Rond (Bereichsleitung) teil und brachten ihre Erfahrungen als Träger von Ganztagsangeboten in die Diskussion ein. Um die Anliegen der KJA und anderer Träger direkt politisch zu vertreten beteiligen sie sich auch in der Steuerungsgruppe des Bündnisses.
Gemeinsam mit Fabia Alm (IN VIA Köln), Schulleiterin Melanie Ueberacher und Julia Kreuzberg (stellvertretende Einrichtungsleitung) standen insbesondere der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026, die unterschiedlichen kommunalen Rahmenbedingungen sowie die fehlende gesetzliche Ausgestaltung im Fokus. 

Deutlich wurde, dass ein erfolgreicher Rechtsanspruch nur mit verlässlichen Standards, ausreichenden Ressourcen und einer nachhaltigen Finanzierung gelingen kann. Eine besondere Herausforderung tarifgebundener Träger: Qualifiziertes pädagogisches Personal ist die Grundlage guter Ganztagsbildung, wird jedoch bislang nicht auskömmlich refinanziert.

Der offene und konstruktive Austausch zeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Politik, Schulen und Trägern ist, um die pädagogische Qualität im Offenen Ganztag langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Bündnis Katholischer Träger der (offenen) Ganztagsbildung im Erzbistum Köln

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