Stress ist eine Reaktion des Körpers, die durch die Ausschüttung von Hormonen wie Adrenalin oder Cortisol den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Diese Reaktion war früher überlebenswichtig, um in kürzester Zeit zu fliehen oder zu kämpfen. Dieser fight or flight Modus ist ein Notfallprogramm des Körpers bei akutem Stress und Gefahren. Auch wenn Fliehen oder Kämpfen keine adäquaten Reaktionen auf unseren Alltags- und Arbeitsstress sind, reagiert der Körper mit diesem Notfallprogramm, das den Sympathikus (Teil des Nervensystems) aktiviert und unter anderem zur Erhöhung von Puls und Blutdruck, Erweiterung der Bronchien und Anspannung der Muskulatur führt. Was früher in Gefahrensituationen notwendig war, ist heute auf Dauer gesundheitsschädlich.
Am besten ist es natürlich die Auslöser des Stresses, die sogenannten Stressoren, die bei jedem Menschen sehr unterschiedlich sein können, gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wenn es aber darum geht akuten Stress, in dem der Körper in Alarmbereitschaft versetzt wird, kurzfristig zu regulieren, gibt es unterschiedliche Methoden, die dabei helfen den Parasympathikus (Ruhenerv) zu aktivieren. Hier findet ihr drei einfache Methoden akute Stresssituationen zu bewältigen.